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Ablehnung des WVA-Antrages

Posted by mytraumhaus - Dienstag, 20. Mai 2008

Vorweg: Jeder der betroffen ist, ärgert sich natürlich über so eine Ablehnung, aber die Art und Weise wie im Kreis Düren mit den Antragstellern bei der Bewilligungsbehörde umgegangen wird ist wirklich inakzeptabel.

Unsere Erfahrung betrifft explizit den Einzugsbereich der WFA Bewilligungsstelle in Düren – und lässt keine Rückschlüsse auf andere Bewilligungsbehörden zu. Unsere Erfahrung ist rein subjektiv auf unseren Fall bezogen, deshalb würden uns Erfahrungen von Anderen sowohl positiv als auch negativ speziell im Dürener Einzugsbereich interessieren. Schreibt Kommentare!

Was die WFA angeht, müsste diese Einrichtung unseres Erachtens WVA heissen, nämlich Wohnungsbau-Verhinderungs-Anstalt. Es ist wirklich unglaublich ,was dort für intrigante Herrschaften sitzen nur um den lieben langen Tag die Leute zu drangsalieren, zu erniedrigen, unnütz Kosten zu verursachen, und Bauwillige von Ihrem Bauvorhaben abzuhalten. Wir sind uns von Beginn an wie Sozialbetrüger vorgekommen.

Kreisverwaltung Düren

Kreisverwaltung Düren

Bei unserem Antrag wurde jede einzelne Tatsache zu unserer Gehaltssituation wurde negativ für uns ausgelegt, selbst wenn es im Ermessen des Sachbearbeiters lag. Es wurde immer diejenige Richtlinie angewendet, die sich gegen uns richtete. Es wurden theoretische zukünftige Einkommen meiner Frau zu 100% als verfügbares Einkommen angesetzt. Wir haben 2 kleine Kinder und ich bin die ganze Woche über unterwegs. Wie soll die Frau bitte arbeiten gehen, ohne dass wir das verdiente Geld komplett wieder für Kinderbetreuung ausgeben müssen ?

Ich habe variable Bezüge, die für die langfristige Tragbarkeit ignoriert, also zu 0% angesetzt wurden = Finanzierungslücke(!), für die Einkommenshöhe jedoch zu 100% angesetzt wurden =zu Hohes Einkommen(!)

Wir verdienen also gleichzeitig zuviel und zu wenig…? Häh ?

Dann sollte meine Frau auf Empfehlung des Sachbearbeiters C. eine Bescheinigung beibringen, dass sie ggf. im Notfall (!) arbeiten könnte, sollten meine Bezüge wegfallen. Nachdem wir den Schrieb beigebracht haben hat der selbe Sachbearbeiter dies wieder zu unseren Ungunsten ausgelegt, indem er das theoretisch im Notfall erzielbare Einkommen nochmal zu 100% auf die Einkommenshöhe angerechnet hat.

Lt. Ablehnungs-Bescheid liegen unsere Bezüge damit um 86(!) % über dem erlaubten Wert.

Würden wir wirklich 40% weniger verdienen wäre die ganze Familie obdachlos und wir würden  ganz bestimmt nicht über ein Eigenheim nachdenken…

Mal abgesehen von den ganzen kostenpflichtigen Belegen, Behördengängen etc., die sowieso die Förderung auf Jahre nichtig machen, haben uns sogar Firmen und Behörden, die wir wegen theoretisch vorhandenen Grundrechten anschreiben mussten einen Vogel gezeigt und angefragt was unsere Anfrage denn soll. Wir bauen in einem von der Stadt erschlossenen, bereits zur Hälfte bebauten Neubaugebiet. Die Bodenverhältnisse sind bekannt! EBV, Erftverband, Bezirksregierung Arnsberg – wir mussten die trotzdem anschreiben. Ein dicker Ordner Müll!

Reine Willkür und das in einem Laden, den es nur zur Familienförderung gibt. Armes, armes Deutschland!

Leute, überlegt Euch gut, ob Ihr für ca. 60 € Unterschied in der mtl. Belastung so einen Spießrutenlauf über Euch ergehen lasst… mehr kommt bei der WFA sowieso nicht zustande (B-Modell). Wenn bei Euch die Kriterien für die A-Förderung zutreffen sollten, überlegt Euch gut, ob dann bauen überhaupt im Rahmen Eurer Möglichkeiten liegt. Ihr solltet ausserdem sehr frühzeitig den Antrag incl. aller Unterlagen mind. 6 Monate vor gewünschtem Baubeginnzusammen haben und  abgeben. So lange wird die Bearbeitung nämlich künstlich rausgezögert.

Von uns aus dürfte der Laden gerne dichtgemacht werden. Die Leute gehören m.E. irgendwo hin wo es kein Publikum und nur künstliches Licht gibt.

UND WIR BAUEN DOCH!

Wer es trotzdem versuchen will. Hier der Link zur WFA.

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Bei der WFA

Posted by mytraumhaus - Freitag, 25. Apr 2008

Dieser Tag gehört anscheinend nicht uns. Im Anschluss an dan Termin bei T&C sind wir zusammen mit unserem Finanzierungsberater nach Düren zur WFA Bewilligungsstelle gefahren. In den vergangenen Wochen haben wir akribisch alle Antragsformulare ausgefüllt, Unterlagen von Arbeitgebern angefordert, Gehaltsbelege kopiert, Grundbuchauszüge besorgt, Bergbauunternehmen angeschrieben, Pläne beigefügt. Insgesamt ein Ordner mit ca. 3 kg Papier, so dass wir glaubten alles für die Antragsstellung erbracht zu haben.

Genutzt hat es wenig. Der Sachbearbeiter wollte partout nicht wahrhaben, dass wir alles dabei haben und hat immer abstrusere Dokumente benannt, die wir beibringen müssten und überhaupt würde die Bearbeitung mind. 3 Monate aber aktuell eher 6(!) Monate dauern, weil da eine Abteilung die früher beim Kreis war an die Bezirksregierung Arnsberg ausgegliedert wurde und die Kollegen dort seien ja durch die Zusammenlegung jetzt immer permanent überlastet.

Er hat dann Fragen zu unserer Gehaltssituation gestellt und das ganze Gespräch in eine für uns immer ungünstigere Position gelenkt und hat sich bei unseren Nachfragen immer wieder stumpf auf diverse Richtlinien und man müsse die zukünftige Entwicklung berücksichtigen blablabla… ein einziger Schwamm.

Das Problem bei den WFA-Mitteln ist, dass es keinen Rechtsanspruch für diese Mittel gibt. Selbst wenn man die Förderkriterien samt und sonders erfüllt, ist man der Willkür und dem „Ermessensspielraum“ (=aktuelle Tagesform, Nasenfaktor, etc…“ des Sachbearbeiters bei der Bewilligungsbehörde ausgeliefert.

Unseres Erachtens ein grober Misstand bei der Verteilung von öffentlichen Geldern, weil dadurch unter gleichen Voraussetzungen die Behörden vollkommen unterschiedlich bewerten. 

Ein Antragsteller kann im Einzugsbereich A eine Bewilligung für das Fördermodell A bekommen und unter gleichen Umständen in Einzugsbereich B noch nicht mal Fördermodell B bewilligt bekommen.

Und dagegen kann man als Antragsteller NICHTS tun – Es gibt keine Rechtsmittel, ausser dem Einspruch bei der gleichen Behörde wie diejenige, die einen Antrag abgeleht hat – wobei das Ergebnis eines Einspruches ja klar wäre.

Wir sind jedenfalls froh wieder draussen zu sein.

Freundlicher Weise wird unser Antrag wenigstens geprüft und wir dürfen noch weitere Belege herbeischaffen.

Jedenfalls haben wir jetzt wieder das alte Bild vom deutschen Beamten vor Augen, von dem wir gedacht haben, dass es das schon lange nicht mehr gibt. Mit „Förderung“ hat das alles leider nichts zu tun.

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