Unser Traum vom Haus wird wahr…

Vanille-Eis mit Brombeersoße auf 140m² – Näääää wie schön! [Town & Country Bodensee 129]

Archive for Mai 2008

Fliesen ‚Chocolat‘

Posted by mytraumhaus - Samstag, 31. Mai 2008

Die Bemusterung der Fliesen stand heute auf dem Programm. Nachdem wir vorher schonmal zur Probe bemustert hatten, waren hier keine Highlights zu erwarten. Beratung war mehr oder weniger gleich Null, wir sollten uns was aussuchen, Bescheid sagen und dann würde das aufgeschrieben. Fand ich etwas wenig, zumal das Preis-/Leistungsverhältnis auch nicht soooo prickelnd war. Gefunden ham wir aber auch selber was. Bei den Wandfliesen lagen wir unterm Limit, bei den Bodenfliesen drüber. – Insgesamt ausgeglichen. Wandfliesen sind unspektakulär weiss, wir wollen aber nicht alle Flächen fliesen. Die Akzente kommen über die restlichen Flächen. Der Boden wird in ‚Chocolat‘ gefliest. Die Fliesen sehen in Natura besser aus, kommt auf den Pics nicht so toll rüber…

Abends besprechen wir noch die Details für die Elektro-Installation, insbesondere das Budget für die morgige Bemusterung. Melanie schickt mich da alleine hin (-jaja und das bei Elektro ;-))…

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Von neuen Plänen, Wannen und Wellness

Posted by mytraumhaus - Freitag, 30. Mai 2008

Langeweile gab es heute heute nicht. Mit Spannung erwarten wir die neuen Pläne für den Bauantrag. Zur Abwechslung kommt die Mitarbeiterin vom Bauträger diesmal zu uns, sonst würden wir den anschliessenden Bemusterungstermin für Heizung und Sanitär nicht schaffen. Da ich morgens noch in Frankfurt auf der Arbeit sein muss ist alles auf die Minute getimed.

Um 13:00 Uhr unterschreiben wir die Pläne, ein echter Akt in 6-facher Ausfertigung. Diesmal sind die Pläne 100% fehlerfrei. Alles stimmt. Auch die Mitarbeiterin von T&C ist sichtlich erleichtert 😉

Um 15:00 Uhr ab Richtung Pampa nach Vettweiss-Froitzheim zu Sanifit. Herr Mettler erklärt uns freundlich, kompetent und absolut unaufdringlich in der Ausstellung zunächst mal was im Standard ist.
Im Gegensatz zu den ganzen überheblichen Designer-Läden geht es in Vettweiss wesentlich bodenständiger zu. Wir haben das durchweg als angenehm empfunden, denn es gibt viele schöne Sachen, viele davon aber im bezahlbaren Bereich. Prima.

Jeder sieht das etwas anders, aber mit dem Standard kann man durchaus leben. Format-Armaturen und Sanitärkeramik sind mehr als in Ordnung. Anders bei der Wanne und der Dusche, wo an ’schön‘ leider nicht gedacht wurde. Stahlwanne und tiefe Duschtasse will heutzutage eigentlich niemand mehr. Also sollte man hier Aufpreise einplanen, wenn man es etwas netter haben möchte. Da uns das alles schon vorher weitestgehend bekannt war, haben wir entsprechend planen können.

Mit ca. 4.500 € Aufpreis ist das Bad bei uns einer der größeren Posten obwohl ich einsehen musste, dass meine geliebte Eck-Badewanne nicht mehr ins Budget passt. Melanie ist da deutlich emotionsloser – und das ist auch gar nicht so schlecht 😉

Für den Aufpreis haben wir uns folgende Extras gegönnt:

  • Eck-Duschkabine mit Antikalkbeschichtung incl. Montage
  • Duschwanne Acryl 90*90*6
  • Unterputz-Armatur Dusche + Kopfbrause hansgrohe Raindance Air
  • Rechteck Acrylwanne 180*80
  • 2. Waschtisch incl. Montage + Armatur
  • Clean-Beschichtung für alle Sanitärobjekte
  • Halbsäulen für alle Waschbecken
  • Badheizkörper m. Handtuchhalter

Neben der Badplanung fällt ein anderes „comfort feature“ ein wenig unter den Tisch: Die Fussbodenheizung. Hier müssen wir aber nur festlegen, wo die Zugangsschächte zu den einzelnen Kreisläufen im EG und OG hin sollen.

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Fenster und Türen und Moneten

Posted by mytraumhaus - Freitag, 23. Mai 2008

Es ist mal wieder straffes Programm angesagt. Wir haben den Termin bei Kochs in Merkstein für die Bemusterung der Fenster und Türen. Herr Görtz empfängt uns und nach sage und schreibe 26 Minuten (!) sind wir durch und wieder draussen. Ich habe gelesen, dass viele Probleme mit der Haustür im Standard haben. Evtl. hat T&C da was geändert, aber wir hatten kein Problem damit. Beim Griff haben wir den gerade im Angebot befindlichen Edelstahl-Türgriff genommen, da ist der Standard wirklich so lala. Bei den Fenstern gibt es 2 Profilformen zur Auswahl, rund oder eckig und man kann die Farbe der Beschläge und Rolladen aussuchen.

Als Ornamentverglasung für die Tür wählen wir zielsicher den Standard aus – Mastercare. Als weitere Extras kommen nur noch Ornamentverglasung in Gäste-WC und Bad dazu, sowie Druckknopf-Oliven in den Kinderzimmern, damit die Kids die bodentiefen Fenster nicht öffnen können, solange sie klein sind.

Unser Portemonnaie bedankt sich, alles bleibt kostentechnisch am unteren Ende der Erwartungs-Skala.

Da wir so schnell fertig sind, versuchen wir noch schnell einen Termin für die Innentüren bei „Mister Parkett“ zu organisieren. Leider nur die Mailbox.

Dann weiter zum nächsten Termin, bei Herrn Meens vorbei schneien wegen der Bankunterlagen. Dabei können wir uns mal wieder von dessen eigenen Baufortschritten überzeugen und die Badewanne aus China bewundern mit LCD-TV und Lautsprecherboxen aus edlem Sperrholz ;-).  Wir „überfallen“ gemeinsam und unangemeldet das Office von T&C und lassen uns die Kreditunterlagen von der Bank faxen. Nebenbei schnorren wir noch einen Kaffee, halten ein Schwätzchen mit dem Architekten und stimmen noch flott den Termin für die Bauanlaufbesprechung ab. Leider erst in 4 Wochen, da vorher noch das Baugrundgutachten erstellt werden muss. Das macht eine nomadisierende Truppe reihum. Grmbl… das könnte schneller gehen…

Das Telefon klingelt – „Mister Parkett“. Der Termin klappt auch noch. Noch die Kreditunterlagen fertig durchgesprochen, unterschrieben und los.

45 Minuten später haben wir unsere Innentüren. Wir hätten bis auf wenige Ausnahmen jedes Modell haben können, das der Laden führt – ohne Aufpreis. Wir nehmen Buche Laminat mit Rundkante. Als Drücker gibts 2 Ausführungen in Edelstahl, eine rund, eine eckig, beide hübsch. Wir entscheiden uns für rund.

Perfekt. Um ca. 13:00 Uhr sind wir wieder zurück in Jülich.

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Ablehnung des WVA-Antrages

Posted by mytraumhaus - Dienstag, 20. Mai 2008

Vorweg: Jeder der betroffen ist, ärgert sich natürlich über so eine Ablehnung, aber die Art und Weise wie im Kreis Düren mit den Antragstellern bei der Bewilligungsbehörde umgegangen wird ist wirklich inakzeptabel.

Unsere Erfahrung betrifft explizit den Einzugsbereich der WFA Bewilligungsstelle in Düren – und lässt keine Rückschlüsse auf andere Bewilligungsbehörden zu. Unsere Erfahrung ist rein subjektiv auf unseren Fall bezogen, deshalb würden uns Erfahrungen von Anderen sowohl positiv als auch negativ speziell im Dürener Einzugsbereich interessieren. Schreibt Kommentare!

Was die WFA angeht, müsste diese Einrichtung unseres Erachtens WVA heissen, nämlich Wohnungsbau-Verhinderungs-Anstalt. Es ist wirklich unglaublich ,was dort für intrigante Herrschaften sitzen nur um den lieben langen Tag die Leute zu drangsalieren, zu erniedrigen, unnütz Kosten zu verursachen, und Bauwillige von Ihrem Bauvorhaben abzuhalten. Wir sind uns von Beginn an wie Sozialbetrüger vorgekommen.

Kreisverwaltung Düren

Kreisverwaltung Düren

Bei unserem Antrag wurde jede einzelne Tatsache zu unserer Gehaltssituation wurde negativ für uns ausgelegt, selbst wenn es im Ermessen des Sachbearbeiters lag. Es wurde immer diejenige Richtlinie angewendet, die sich gegen uns richtete. Es wurden theoretische zukünftige Einkommen meiner Frau zu 100% als verfügbares Einkommen angesetzt. Wir haben 2 kleine Kinder und ich bin die ganze Woche über unterwegs. Wie soll die Frau bitte arbeiten gehen, ohne dass wir das verdiente Geld komplett wieder für Kinderbetreuung ausgeben müssen ?

Ich habe variable Bezüge, die für die langfristige Tragbarkeit ignoriert, also zu 0% angesetzt wurden = Finanzierungslücke(!), für die Einkommenshöhe jedoch zu 100% angesetzt wurden =zu Hohes Einkommen(!)

Wir verdienen also gleichzeitig zuviel und zu wenig…? Häh ?

Dann sollte meine Frau auf Empfehlung des Sachbearbeiters C. eine Bescheinigung beibringen, dass sie ggf. im Notfall (!) arbeiten könnte, sollten meine Bezüge wegfallen. Nachdem wir den Schrieb beigebracht haben hat der selbe Sachbearbeiter dies wieder zu unseren Ungunsten ausgelegt, indem er das theoretisch im Notfall erzielbare Einkommen nochmal zu 100% auf die Einkommenshöhe angerechnet hat.

Lt. Ablehnungs-Bescheid liegen unsere Bezüge damit um 86(!) % über dem erlaubten Wert.

Würden wir wirklich 40% weniger verdienen wäre die ganze Familie obdachlos und wir würden  ganz bestimmt nicht über ein Eigenheim nachdenken…

Mal abgesehen von den ganzen kostenpflichtigen Belegen, Behördengängen etc., die sowieso die Förderung auf Jahre nichtig machen, haben uns sogar Firmen und Behörden, die wir wegen theoretisch vorhandenen Grundrechten anschreiben mussten einen Vogel gezeigt und angefragt was unsere Anfrage denn soll. Wir bauen in einem von der Stadt erschlossenen, bereits zur Hälfte bebauten Neubaugebiet. Die Bodenverhältnisse sind bekannt! EBV, Erftverband, Bezirksregierung Arnsberg – wir mussten die trotzdem anschreiben. Ein dicker Ordner Müll!

Reine Willkür und das in einem Laden, den es nur zur Familienförderung gibt. Armes, armes Deutschland!

Leute, überlegt Euch gut, ob Ihr für ca. 60 € Unterschied in der mtl. Belastung so einen Spießrutenlauf über Euch ergehen lasst… mehr kommt bei der WFA sowieso nicht zustande (B-Modell). Wenn bei Euch die Kriterien für die A-Förderung zutreffen sollten, überlegt Euch gut, ob dann bauen überhaupt im Rahmen Eurer Möglichkeiten liegt. Ihr solltet ausserdem sehr frühzeitig den Antrag incl. aller Unterlagen mind. 6 Monate vor gewünschtem Baubeginnzusammen haben und  abgeben. So lange wird die Bearbeitung nämlich künstlich rausgezögert.

Von uns aus dürfte der Laden gerne dichtgemacht werden. Die Leute gehören m.E. irgendwo hin wo es kein Publikum und nur künstliches Licht gibt.

UND WIR BAUEN DOCH!

Wer es trotzdem versuchen will. Hier der Link zur WFA.

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Krisenmanagement

Posted by mytraumhaus - Samstag, 17. Mai 2008

Ein kritischer Punkt ist erreicht. Seitens T&C kamen bisher wenig Ansätze eine zufrieden stellende Lösung für das Problem zu finden.

Unser Standpunkt war, dass wir im Bauwerkvertrag ein anderes Haus vereinbart haben als das was mit den Plänen geliefert wurde. Ein Haus, dass von 3 Seiten anders aussieht und weniger Wohnfläche hat ist für uns nunmal nicht das, was ir bestellt haben. Sämtliche Nachfragen im Vorfeld – ob etwas besonderes sei – wurde stets verneint und man könne den Kunden ja nicht über jede Kleinigkeit informieren.

Diese Kleinigkeiten bedeuteten ein im DG um 34 cm gekürzter Drempel und Verlust von 5m² Wohnfläche, Verlust von ca. 10m² Stauraum im Spitzboden, da die Decke nach oben wandern muss, Verlust der Achsensymetrie bei den Fenstern in den Giebelwänden, kleinere Fenster im OG, da diese nicht mehr passten, Verlust der kompletten Symetrie auf der Strassenseite, da 1 von 4 Fenstern aufgrund fehlender Belichtungsflächen durch ein bodentiefes ersetzt wurde.

Das Ganze ohne ein Angebot eines finanziellen Ausgleichs, weil ja nicht so viel Material weniger verbraucht würde.

Die textlichen Ausführungen im Bebauungsplan seien so kompliziert, dass man die Traufhöhe nicht einhalten könne ohne den Drempel zu kürzen. Tatsache ist, dass genau 3 Parameter zu beachten waren: Fußboden über Oberkante Verkehrsfläche, minimale Traufhöhe, maximale Traufhöhe.

Alles inakzeptabel.

Zu unserem Erstaunen bekamen wir im Gespräch mit der Geschäftsführung sofort recht. Das Haus hätte uns so nie verkauft werden dürfen und erst recht hätten die Pläne so nicht erstellt werden dürfen. Eine Basis, zu einer Lösung zu kommen war damit wieder gegeben.

Wir schlugen vor unsererseits die Drempelkürzung zu akzeptieren, da durch den B-Plan vorgegeben und dafür im Gegenzug das Haus um 70 cm zu verbreitern, um den Wohnflächenverlust im OG zu kompensieren. Als Nebeneffekt entstünden im EG zusätzliche 10m² und wir würden uns deshalb auch an den Mehrkosten beteiligen (refinanziert durch wegfall des Kamins).

Diese Lösung wurde seitens T&C angenommen und wir einigten uns über die Konditionen.

Gegenüber dem Standard Modell Bodensee 129 hat unser Haus folgende Modifikationen:

* Das Haus wird giebelseitig um 70 cm (2*35 cm) verbreitert.
* Der Kamin soll später als Aussenkamin ausgeführt werden und im Plan enthalten sein.
* Gäste-WC wird zu Gunsten des HWR verkleinert, Breite des HWR dann ca. 2,10 m
* Tür vom Flur in die Küche entfällt
* Bodentiefes Fenster in der Küche
* Zusätzliches Dachflächenfenster im Treppenhaus
* Rolläden zusätzlich auch im DG + OG
* Rolläden elektrisch für alle bodentiefen Fenster im EG (5 Stück) und OG (2 Stück)
* Sturz im EG zwischen Wohnzimmer und Küche (offene Küche)
* Wand im OG zwischen Flur und Treppenhaus nur Brüstungshoch (102 cm)

Wir haben damit das Modell Bodensee 140 geschaffen, den idealen Typ für unser Baugebiet 😉

Es geht also weiter, allerdings müssen die Pläne neu gezeichnet werden und der Vermesser muss nochmal raus.

 

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