Unser Traum vom Haus wird wahr…

Vanille-Eis mit Brombeersoße auf 140m² – Näääää wie schön! [Town & Country Bodensee 129]

Bei der WFA

Posted by mytraumhaus - Freitag, 25. Apr 2008

Dieser Tag gehört anscheinend nicht uns. Im Anschluss an dan Termin bei T&C sind wir zusammen mit unserem Finanzierungsberater nach Düren zur WFA Bewilligungsstelle gefahren. In den vergangenen Wochen haben wir akribisch alle Antragsformulare ausgefüllt, Unterlagen von Arbeitgebern angefordert, Gehaltsbelege kopiert, Grundbuchauszüge besorgt, Bergbauunternehmen angeschrieben, Pläne beigefügt. Insgesamt ein Ordner mit ca. 3 kg Papier, so dass wir glaubten alles für die Antragsstellung erbracht zu haben.

Genutzt hat es wenig. Der Sachbearbeiter wollte partout nicht wahrhaben, dass wir alles dabei haben und hat immer abstrusere Dokumente benannt, die wir beibringen müssten und überhaupt würde die Bearbeitung mind. 3 Monate aber aktuell eher 6(!) Monate dauern, weil da eine Abteilung die früher beim Kreis war an die Bezirksregierung Arnsberg ausgegliedert wurde und die Kollegen dort seien ja durch die Zusammenlegung jetzt immer permanent überlastet.

Er hat dann Fragen zu unserer Gehaltssituation gestellt und das ganze Gespräch in eine für uns immer ungünstigere Position gelenkt und hat sich bei unseren Nachfragen immer wieder stumpf auf diverse Richtlinien und man müsse die zukünftige Entwicklung berücksichtigen blablabla… ein einziger Schwamm.

Das Problem bei den WFA-Mitteln ist, dass es keinen Rechtsanspruch für diese Mittel gibt. Selbst wenn man die Förderkriterien samt und sonders erfüllt, ist man der Willkür und dem „Ermessensspielraum“ (=aktuelle Tagesform, Nasenfaktor, etc…“ des Sachbearbeiters bei der Bewilligungsbehörde ausgeliefert.

Unseres Erachtens ein grober Misstand bei der Verteilung von öffentlichen Geldern, weil dadurch unter gleichen Voraussetzungen die Behörden vollkommen unterschiedlich bewerten. 

Ein Antragsteller kann im Einzugsbereich A eine Bewilligung für das Fördermodell A bekommen und unter gleichen Umständen in Einzugsbereich B noch nicht mal Fördermodell B bewilligt bekommen.

Und dagegen kann man als Antragsteller NICHTS tun – Es gibt keine Rechtsmittel, ausser dem Einspruch bei der gleichen Behörde wie diejenige, die einen Antrag abgeleht hat – wobei das Ergebnis eines Einspruches ja klar wäre.

Wir sind jedenfalls froh wieder draussen zu sein.

Freundlicher Weise wird unser Antrag wenigstens geprüft und wir dürfen noch weitere Belege herbeischaffen.

Jedenfalls haben wir jetzt wieder das alte Bild vom deutschen Beamten vor Augen, von dem wir gedacht haben, dass es das schon lange nicht mehr gibt. Mit „Förderung“ hat das alles leider nichts zu tun.

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